Ruhe EKG 2017-07-24T14:27:14+00:00
Ruhe EKG - die Internistin

EKG – Elektrokardiographie

Bei der Elektrokardiographie (EKG) werden die elektrischen Aktivitäten des Herzens gemessen und als Kurven im Elektrokardiogramm (auch EKG) angezeigt.
Das EKG ist damit die Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.

Wie funktioniert das EKG?

Jeder Kontraktion des Herzmuskels geht eine elektrische Erregung voraus, die im Normalfall vom Sinusknoten ausgeht. Über das herzeigene elektrische Leitungssystem aus spezialisierten Herzmuskelzellen läuft sie zu den übrigen Herzmuskelzellen. Diese elektrischen Spannungsänderungen am Herzen kann man an der Körperoberfläche messen und im Zeitverlauf aufzeichnen. Es ergibt sich ein immer wiederkehrendes Bild der elektrischen Herzaktion.

Wozu benötigt man ein EKG?

Der Internist erhält durch das EKG Auskunft über:

  • Herzrhythmus und Herzfrequenz.
  • Elektrische Aktivität von Herzvorhöfen und Herzkammern.

Durch die Analyse eines EKG können folgende Störungen erkannt werden:

  • Herzinfarkt: Mit Hilfe des EKGs kann Diagnose und Lokalisation des Infarktes vorgenommen werden.
  • Vorhofflimmern oder -flattern, andere Rhythmusstörungen mit schnellem Herzschlag
  • Herzmuskel Entzündung – Myokarditis.
  • Herzbeutel Entzündung – Perikarditis.
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße.
  • Zu langsamer Herzschlag – Bradykardie.

Durchführung des EKG

Beim einem Ruhe EKG liegt der Patient entspannt. Mit Hilfe von 12 Saugelektroden erfolgt die schmerzlose Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens. Nach der Untersuchung entfernt der Arzt die Saugelektroden und wertet das EKG aus.

Insbesondere bei Herzrasen und Herzklopfen ist das EKG ein wichtiges diagnostische Mittel zum Nachweis von Rhythmusstörungen. Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt ist es unerlässlich.